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 ambulante Pflege

Altkalkarer Str. 17 - 47546 Kalkar - Tel. 0 28 24 / 9 76 87 30 - Fax: 0 28 24 / 9 76 87

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A

mbulante

P

sychiatrische

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flege (APP)

Die Verordnung

Zur Verordnung gehört der

Verordnungsvordruck zur häuslichen Krankenpflege

(Muster 12) und ein in den Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses (Häusliche Krankenpflege-Richtlinien) geforderter

Behandlungsplan

. Der vom Arzt erstellte Behandlungsplan umfasst die Indikation, die Beeinträchtigungen der Aktivitäten (Fähigkeitsstörungen), die Zielsetzung der Behandlung und die Behandlungsschritte (Behandlungsfrequenzen und -dauer)

Hinweise zum Ausfüllen der Verordnung

- APP wird in der Regel für vier Monate mit bis zu 14 Einheiten / Woche (abnehmende Frequenz)
-
verordnet werden. Eine Einheit ist gleichzusetzen mit einem Einsatz von 30 Minuten Dauer.


- Ist ein Verordnungszeitraum von insgesamt mehr als vier Monaten erforderlich, ist dies zu begründen und im Behandlungsplan darzulegen
- Die Erstverordnung kann bei gegebener Compliance über einen Zeitraum von mehr als 14 Tagen ausgestellt werden
- Folgender Wortlaut muss auf der Verordnung unter "Sonstige Maßnahmen der Behandlungspflege"
-
vom Arzt vermerkt werden (Nicht ankreuzen!):
-
"Ambulante Psychiatrische Pflege nach § 132 a ff. SGB V; maximal 14 Einheiten / Woche,
-
teil- und bündel bar nach Maßgabe des Pflegedienstes"
Die Rückseite des Musters 12 wird vom Pflegedienst ausgefüllt und vom Versicherten unterschrieben. Der Pflegedienst hat die ordnungsgemäß ausgefüllte Verordnung spätestens am dritten Ausstellungen folgenden Arbeitstag der Krankenkasse vorzulegen.

Folgeverordnung

Ist aus dem Zustand der oder des Versicherten erkennbar, dass der zunächst verordnete Zeitraum nicht ausreicht, kann die Folgeverordnung auch für eine längere Dauer ausgestellt werden, wenn in der Folgeverordnung die Notwendigkeit begründet wird. Die Folgeverordnung ist in den letzten drei Werktagen vor Ablauf des verordneten Zeitraums auszustellen. (Richtlinien Gemeinsamer Bundesausschuss §5 Abs. 2)

Besonderheit: Krankenhausärzte

(Richtlinien Gemeinsamer Bundesausschuss §7 Abs. 5)
 
Hält ein Krankenhausarzt die Entlassung eines Patienten für möglich und ist aus seiner Sicht häusliche Krankenpflege erforderlich kann er diese anstelle des Vertragsarztes für die Dauer bis zum Ablauf des dritten auf die Entlassung folgenden Werktages verordnen. In diesem Falle sollte der Krankenhausarzt vor der Entlassung des Patienten aus dem Krankenhaus rechtzeitig die weiterbehandelnde Vertragsärztin oder weiterbehandelnden Vertragsarzt informieren.

klicken Sie hier um die Info´s als .pdf zu erhalten

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